Church finder

Karls- und Hubertuskapelle

Aachen, NW

History

Der Dom St. Marien zu Aachen, kurz der Aachener Dom, ist die Bischofskirche des Bistums Aachen und das bedeutendste Wahrzeichen der Stadt Aachen. Der Dom steht unter dem Patrozinium der Gottesmutter Maria. Der Dom besteht aus mehreren Teilbauten, deren jeweilige Entstehungszeiten die Epoche des Frühmittelalters bis hin zur späten Neuzeit umfassen. Das karolingische Oktogon, ehemals die Pfalzkapelle der Aachener Königspfalz, ist das bedeutendste architektonische Beispiel für die karolingische Renaissance. Karl der Große ließ den Zentralbau und den Westbau gegen Ende des achten Jahrhunderts als Kern seiner Pfalzanlage errichten. Forschung, zusammengeführt von Erwin Reidinger, hat für die Gründung der Pfalzkapelle eine Ausrichtung/Absteckung der Achse nach dem tatsächlichen Sonnenaufgang, den Palmsonntag, den 16. März 794, ergeben. Die Absteckung erfolgte an einem höheren heiligen Tag, Palmsonntag. Karl der Große spielt mit dem Jerusalemer Einzugsmotiv: Wie Christus einst an diesem Tag in Jerusalem eingezogen war, so tat es ihm jetzt der Herrscher (Karl der Große) als Abbild Christi auf Erden nach. Die Grundsteinlegung erfolgte um 795, die Fertigstellung um 803. Die Kirchweihe wird für den 17. Juli 802 angenommen (nicht gesichert). Die Reliquienankunft fand in den beiden Jahren vorher statt. Die postulierte Weihe 805 durch Papst Leo III. entstammt einer Legende aus dem 14.

From Wikipedia, CC BY-SA

Other churches near Aachen, NW