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Filialkirche hl. Sebastian

Pichling bei Mooskirchen, Styria

Roman Catholic Historic

History

Die Filialkirche Kleinsöding, oft auch einfach Sebastianikirche genannt, ist eine römisch-katholische Filial- und Wallfahrtskirche in der zur Gemeinde Söding-Sankt Johann gehörenden Ortschaft Kleinsöding in der Weststeiermark. Die zu Ehren des heiligen Sebastian geweihte Kirche gehört zum Seelsorgeraum Voitsberg in der Diözese Graz-Seckau und ist der Pfarre Mooskirchen unterstellt. Als Wallfahrtskirche spielt sie nur noch eine lokale Rolle für Kleinsöding und die umliegenden Ortschaften. Ihre Geschichte führt bis in den Beginn des 16. Jahrhunderts zurück, als sie als Pestheiligtum errichtet wurde. Die Ursprünge der Kirche sind dabei eng mit den Ausbrüchen der Pest im 15. Jahrhundert verbunden, die Teile des Umlandes fast vollständig entvölkerte. Überlebende Bauern legten einen Schwur ab, im Laufe ihres Lebens den sogenannten Kühzins zu entrichten. Dabei versprachen sie, den Gegenwert einer Kuh zu spenden. Das so aufgekommene Geld finanzierte den Kirchenbau. Durch erneute Pestepidemien im 17. Jahrhundert entwickelte sich die Kirche zum wichtigsten Pestheiligtum in der Weststeiermark. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurden eine Sakristei und die Kreuzkapelle angebaut und die Kirche selbst barockisiert. In den nachfolgenden Jahrhunderten nahm die Bedeutung als Wallfahrtsort aber ab. Seit der zweiten Hälfte des 19.

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